Startseite > Blog > kartoffel

Kartoffel

Die Kartoffel – Ein Partner mit Stärke

Heute beschäftigen wir uns einmal mit der Kartoffel. Wir wissen wie sie schmeckt, wir wissen wie wir sie zubereiten können, und wir wissen das sie gesund ist. Doch was steckt wirklich dahinter? Gehen wir einmal in die Details.

Die Speisekartoffel, auch Erdapfel genannt, ist ein Nachtschattengewächs. Sie ist unter anderem mit der Tomate, der Paprika und sogar auch mit Tabak verwandt. Oft wird irrtümlich vermutet, dass auch die Süßkartoffel aus diesem Stammbaum entstand. Das ist aber nicht der Fall, da die Süßkartoffel zu den Windengewächsen gehört.

Die Kartoffel ist ein echtes Multitalent, und versorgt unseren Körper mit vielen Vitaminen und Mineralien. Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Kalium findet man genau so wie Vitamin C, Vitamin A und sogar auch das wichtige Vitamin B.

Am wertvollsten ist jedoch die in der Kartoffel befindliche Stärke. Rund 20 Prozent machen Kohlenhydrate aus. Die Stärke darin ist genau das, was unser Körper benötigt um seine Leistungsfähigkeit zu maximieren.

Zunächst ein Globetrotter, dann doch Heimatverbunden

Im Gegensatz zu vielen Vermutungen ist die Kartoffel nicht in Europa entdeckt worden. Forschungen haben ergeben, dass die Kartoffel seinen Ursprung in den südamerikanischen Anden findet. Spanier waren es, welche im 16. Jahrhundert der Wunderknolle den Namen „Patata“ gaben. Daraus leiteten sich dann die Worte „Potatoe“ (englisch), „Patate“ (franz.) ab. Der deutsche Begriff „Kartoffel“ hingegen leitete sich eher vom Trüffel ab, mit welchem diese einst verglichen wurde.

Die Kartoffel wird heute weltweit angebaut, und ganz viele verschiedene Sorten entstanden mit der Zeit. Zum Gebrauch in der Küche sind im Prinzip jedoch nur 3 Merkmale entscheidend und von Bedeutung.

Kartoffelbrei oder Bratkartoffel?

Im Wesentlichen unterscheiden wir zwischen den Sorten „Festkochend“ und „Vorwiegend festkochend“ und „Mehligkochend“.

Festkochend: Diese Art Kartoffel erkennt man am leichtesten an der länglichen, bis ovalen Form. Sie zerfallen nicht beim Kochen, da sie sehr fest sind. Diese Sorte bevorzugen wir, wenn wir Kartoffelsalat / Gratin, Salz – und Pellkartoffeln kochen möchten.

Vorwiegend festkochend: Diese Sorte ist, wie der Name verrät, etwas weicher im Fleisch, und sie lässt sich gut für Pellkartoffeln und Bratkartoffeln verwenden, wenn diese etwas weicher sein sollen.

Mehligkochend: Die Mehligkochenden Kartoffeln haben unter allen den höchsten Stärkegehalt. Diese Kartoffeln zerfallen sehr leicht, und eignen sich daher prima für die Zubereitung von Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer, Kroketten, Klöße und Kartoffelsuppen.

Für jeden Geschmack findet sich die passende Sorte Kartoffel. Im Internet gibt es sehr viele kostenlose Rezept-Webseiten. Sie werden dort ganz sicher fündig und erhalten tolle Tipps und Ratschläge für jede Art der Zubereitung.

Ein echter Freund für Jung und Alt

Sollte Ihnen jemand erzählen, dass die Kartoffel dick macht, können Sie es getrost ignorieren. Denn es ist nichts weiter als ein altes Vorurteil. Die Kartoffel besteht zum großen Teil aus Wasser, und bietet daher keine Stoffe, welche einen „dick machen“ können.

In der Tat werden jedoch viele Kartoffelgerichte mit deftigem und fettigem Fleisch, viel Salz und weiteren kalorienreichen Zutaten serviert. Und diese können natürlich sehr wohl für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein.

Vielen von uns wurde schon als Babynahrung, direkt nach der Muttermilch, Kartoffelbrei zugeführt, und somit hat diese Beziehung von Kindesbeinen an Bestand. „Von der Wiege bis zur Trage – Kartoffeln gibt es alle Tage.“