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Leinöl – Das flüssige Gold

Seit einigen Jahren ist das Superöl Leinöl sprichwörtlich in aller Munde. Leinöl war fast vergessen und kann sich aufgrund von Superfood nun eines Comebacks erfreuen. Schon vor 10.000 Jahren galt es bei weniger wohlhabenden Menschen als ein billiges und zugleich sehr nahrhaftes Lebensmittel. Zu recht, denn das hochwertige Fett aus den reifen Samen des Flachs ist ein wahrer Allrounder. Das Öl mit der goldigen Farbe, wird nicht umsonst flüssiges Gold genannt.

Ursprünglich war die Leinpflanze in Ägypten, Syrien, der Osttürkei und dem Iran beheimatet. Mittlerweile wächst die Pflanze auch in Europa. Zu den berühmtesten Anbaugebieten in Deutschland zählt wohl die Lausitz. Seit 1924 wird dort Lein angebaut und der Begriff „Lausitzer Leinöl“ gehört heute sogar gesetzlich geschützt.

Leinöl hat einen sehr eigenen und intensiven Geschmack. Nicht jeder mag diesen, allerdings kann man das Öl auch mit anderen Ölen mischen.

Das Öl hat sehr viele positive Eigenschaften auf die Gesundheit und erfreut sich wohl gerade deswegen so hoher Beliebtheit. Leinöl schützt das Herz, lindert Entzündungen, senkt Blutfettkonzentrationen und soll wohl auch gegen Depressionen vorbeugen.

Es ist nicht einfach nur ein Lebensmittel, sondern ein Öl mit den besten Quellen für hochwertige Omega-3-Fettsäuren. Diese wiederum sind für den Körper unverzichtbar. Heutzutage ist ein Mangel derer keine Seltenheit, da diese in der normalen Ernährung nur selten vorkommen. Mit Leinöl können Sie den Omega-3-Fettsäurenbedarf decken.

Geben Sie das Öl in ihr Müsli oder verfeinern Sie Salate damit. Oder aber Sie essen das wohl berühmteste Gericht: Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl. Das Gericht wird in Schlesien und in der Gegend rund um Berlin schon seit Jahrzehnten gegessen. Es hat dort Tradition und ist nicht erst von den Vegetariern in den letzten Jahren entdeckt worden. Früher war es noch ein Arme-Leute-Essen heute zählt es zu Superfood.

Doch was macht dieses Gericht gesundheitlich so wertvoll? Die Kombination aus dem hochwertigen Leinöl mit dem Quark sorgt dafür, dass eine intensive Emulgierung des Fettes entsteht. Diese wiederum sorgt dafür, dass es besonders gut verfügbar und verdaulich ist.

Leinöl scheint ein wahrer Alleskönner zu sein. Regelmäßig wird das Öl unter die Luppe genommen und immer mehr Studien bestätigen die vielen positiven Effekte. Besonders Allergikern ist dieses Superöl zu empfehlen. Immerhin stärkt es u.a. die Abwehrkräfte der Schleimhäute. Aber es wirkt sich auch gut auf das Herz-Kreislaufsystem aus und auf die Gelenke. Leinöl wird von Ärzten gerne als Lebensmittel verwendet, um den Cholesterinspiegel zu senken. Studien haben längst nachgewiesen, dass die Einnahme von Leinöl und Leinsamenbrot die Blutfettwerte verbessert. Außerdem kann es die Blutzuckerwerte direkt nach der Mahlzeit abschwächen. Dadurch kann der Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise geregelt werden. Somit kann Diabetes vorgebeugt werden und bei Diabetikern die benötigte Insulinmenge reduzieren.

Weitere Studien haben gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Leinöl die Nierenwerte verbessern kann. Ebenso ergaben weitere Studien, dass der Blutdruck langfristig gesenkt werden kann.

Leinöl besitzt also in vielerlei Hinsicht sehr positive Eigenschaften. Die meisten sind gesundheitlicher Natur. Allerdings lässt es sich an in vielen anderen Aspekten des Lebens verwenden. U.a. wird es in der Malerei verwendet. Leinöl sollte in also keinem Haushalt fehlen.