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Rindersteaks richtig zubereiten – Nur etwas für echte Cowboys

Heute befassen wir uns einmal mit dem leckeren Thema Rindersteaks und deren Zubereitung. Es gibt sicherlich viele verschiedene Geschmäcker und Vorlieben, doch wir bleiben einmal bei den absoluten „Basics“.

Der Trend zu vegetarischem und veganem Essen steigt weiter, doch längst nicht alle wollen auf saftige Steaks verzichten. Uns liegt der respektvolle Umgang mit dem Fleisch sehr am Herzen, und wir möchten daher Hilfestellungen geben. So können Sie leckeres Fleisch richtig genießen. Schon die Cowboys im wilden Westen legten höchsten Wert auf die korrekte Zubereitung des Fleisches, denn wenn schon ein Tier sein Leben gelassen hat, soll es auch ehrenhaft und genussvoll verzehrt werden.

Viel mehr als nur Fleisch und Fett

Entgegen vieler Meinungen sind Steaks vom Rind qualitativ sehr hochwertige Lieferanten von Mineralien und Vitaminen. Das angebotene Rindfleisch stammt meistens von Jungbullen, und somit ist der allgemeine Fettanteil nicht sehr hoch.

Frisches Rindfleisch bietet wertvolle Mineralstoffe, sowie Eisen und Zink. Das Fleisch von Rindern ist neben Brot und Müsli einer der besten Eisengeber.

Auch der Vitamingehalt ist im Rindfleisch besonders hoch. Vor allem das wichtige Vitamin B12 ist in gutem Rindfleisch wesentlich höher konzentriert als beispielsweise im Hühnerfleisch. Weitere Vitamine, wie B1, B2 und B6 lassen sich ebenfalls in hoher Konzentration nachweisen. Einige Innereien liefern auch Vitamin C und Vitamin A, doch darauf gehen wir zunächst nicht weiter ein.

Die Vorbereitung des Steaks

Es empfiehlt sich, das Steak ca. 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank zu nehmen, da die Zubereitung stets bei Zimmertemperatur erfolgen sollte. Wir raten ebenfalls dazu, das Fleisch kurz zu spülen und trocken zu tupfen. Je nach Art des Steaks kann es eine Fettkante haben, und diese sollten Sie mit einem scharfen Messer einschneiden damit sich das kostbare Fleisch in der Pfanne nicht wölbt. Es ist jedoch äußerst wichtig nicht ins Fleisch zu schneiden.

In der Regel spricht man von einem Steak welches die Dicke von zwei Fingern hat und in etwa 200 bis 250 Gramm wiegt.

Das braten des Steaks

Stellen Sie die Kochfläche auf die höchste Stufe und erhitzen Sie die Pfanne ohne jeglichen Inhalt. Ist die Temperatur erreicht, fügen Sie einen Esslöffel Butterschmalz (Alternativ Öl) hinzu. Braten Sie das Steak von beiden Seiten kräftig an und überprüfen Sie regelmäßig den Garzustand. Dazu empfehlen wir die so genannte „Handballenmethode“ - Informationen dazu finden Sie sehr einfach im Internet.

Stechen oder schneiden Sie das Fleisch nicht ein, denn so könnte wertvoller Fleischsaft verloren gehen. Benutzen Sie stets einen Pfannenwender oder eine Grillzange um das Fleisch zu wenden. Durch einen Zweig Thymian oder Rosmarin bringen Sie ein tolles Aroma an das Fleisch, das ist allerdings Geschmackssache und kein Muss.

In der Ruhe liegt die Kraft

Sie können das Steak entweder in der Pfanne bei niedriger Hitze durchbraten, oder aber auch im Backofen weiter ziehen lassen. Bei der Ofenvariante wird empfohlen, diesen vorher schon auf 150 Grad vor zu heizen. Fügen Sie Salz (Am besten Meersalz) und Pfeffer hinzu, und wickeln Sie das Steak in Alufolie um es ruhen zu lassen. Dieser Moment fällt oft sehr schwer, da es bereits fantastisch duftet und es ja schon eigentlich verzehrbar ist. Doch die wenigen Minuten lohnen sich, denn so entfaltet sich der Geschmack in Perfektion. Wenden Sie das eingepackte Steak 2-3 mal, sodass der Fleischsaft das gesamte Stück Fleisch umgibt.

Das friedliche Duell

Nun ist das Steak für Sie bereit. Sie können es entweder „natural“ genießen, also nur mit Pfeffer, Salz und Tymian oder Rosmarin, oder aber auch diverse Saucen hinzugeben. Auf dem Markt gibt es sehr viele verschiedene Sorten Saucen, vom klassischen BBQ-Dip, über Honig-Chili bis hin zu sehr exotischen Saucen.

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Probieren Sie einmal die asiatischen Saucen mit Soja, der Geschmack ist ungewohnt aber sehr rund und wohltuend.

Guten Appetit, Cowboys und Cowgirls!