E-Sport als Beruf: Professionelle Karrierepfade und ihre Herausforderungen

Videospiele sind das Hobby von Millionen von Menschen. Egal ob auf dem Computer, der Konsole oder sogar auf dem Smartphone: Die verschiedenen und grafisch meist beeindruckenden Spiele gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Kategorien. Ob Action auf dem Battlefield, ein beruhigender Simulator oder virtueller Fußball: Die diversen Genres könnten heutzutage kaum vielfältiger sein. Im Laufe der Zeit hat sich bei einigen Spielen innerhalb der Szene ein echter Wettkampf etabliert. Dies war sozusagen der Startschuss für die heute immer populärer werdende E-Sport-Szene.
Digitaler Sport: Auch Videospiele können herausfordernd sein
Es gibt einige Sportarten, die auf den ersten Blick kaum bis gar nichts mit echter körperlicher Aktivität gemeinsam haben. Dazu zählen beispielsweise Schach, Curling, Bogenschießen und eben auch E-Sport. Auf den zweiten Blick erkennen jedoch viele, dass es sich hierbei um einen Sport handelt, der zwar keine tatsächliche körperliche Belastung darstellt, dabei jedoch dennoch einiges an Geschick, Fingerfertigkeit und vor allem Köpfchen erfordert.
Schließlich geht es beim E-Sport häufig darum, den Gegnern bereits im Kopf einen oder besser gleich zwei Schritte voraus zu sein. Dafür trainieren die digitalen Athleten häufig mehr als 10 Stunden pro Tag. Übungen wie Hand-Augen-Koordination und Trainingseinheiten für die kognitive Fähigkeit gehören dabei zur Tagesordnung. E-Sportler sind damit nicht nur normale Gamer, sondern heben das Hobby von Millionen von Menschen auf eine durchaus professionelle Ebene.
Rocket League, CS2, EA Sports FC und Co: Die beliebtesten E-Sport-Spiele auf dem Markt
E-Sport richtet sich nicht an ein bestimmtes Genre von Videospielen. Vielmehr ist es entscheidend, dass das jeweilige Spiel eine kompetitive Komponente bereithält. So können Sportspiele, Actionspiele und Simulatoren gleichermaßen eine gelungene Kulisse für ein großes E-Sport Event darstellen. Auch die Tatsache, ob es sich bei dem Spiel um ein Solo-Abenteuer oder um teambasiertes Gaming handelt, spielt in der Regel eine untergeordnete Rolle.
So gibt es beispielsweise in EA Sports FC Turniere, bei denen zwei Kontrahenten in einem 1vs1 gegeneinander antreten. Shooter wie CS2 hingegen basieren auf einem Teamspiel, bei dem zwei Mannschaften mit je fünf Spielern gegeneinander antreten. Es lässt sich also nicht pauschal sagen, dass E-Sport nur ein Einzel- oder Teamsport wäre. Jede Veranstaltung hat letztlich eigene Voraussetzungen und Mechanismen. Zu den beliebtesten Spielen, in denen derzeit E-Sport Events ausgetragen werden, zählen:
- Fortnite
- CS2
- Valorant
- Rocket League
- EA Sports FC
- eFootball
- Dota 2
- League of Legends
Wie hoch sind die Einnahmen im E-Sport wirklich?
Ähnlich wie auch bei anderen Sportarten, finanziert sich der E-Sport und seine Athleten vor allem durch Gelder, die durch Sponsoren bereitgestellt werden. Das bedeutet, dass Unternehmen, die Teams oder Einzelsportler dafür bezahlen, dass ihre Werbung während den Events beispielsweise auf Kleidung oder als Einblendung auf dem Bildschirm zu sehen ist. Obwohl große E-Sport Events durchaus auch hohe Zuschauerzahlen im Internet und sogar in der Halle vor Ort vorweisen können, zählen Sponsoren durch ihre finanziellen Mittel in jedem Fall zu den wichtigsten Einnahmequellen für E-Sportler.
Darüber hinaus gibt es natürlich Preisgelder, die beim Gewinn oder beim Erreichen einer bestimmten Platzierung an die Teams ausgeschüttet werden. Das Problem bei den Preisgeldern liegt jedoch häufig in der Popularität des jeweiligen Spiels sowie der Anzahl der Zuschauer. Schließlich schaffen es nur wenige Events im Bereich des E-Sports, tatsächlich medienwirksam in Erscheinung zu treten. Preisgelder sind daher besonders im E-Sport sehr variabel. Von wenig bis gar keinen Prämien bis hin zu mehreren Millionen pro Turnier: In der Szene ist alles möglich!
Glück und Timing: E-Sport mit Parallelen zum echten Sport
Der E-Sport erinnert in einigen Zügen an den echten Sport. Schließlich bedeutet es, der beste Fußballer zu sein, nicht automatisch bei Real Madrid unter Vertrag zu stehen. Es bedarf ein gewisses Maß an Professionalität, Hingabe und natürlich auch Glück, um bei einem der großen E-Sport-Teams im Main-Roster zu landen. Ähnlich wie im Bruce Bet Casino Deutschland müssen Profisportler genauso wie E-Sportler also immer darauf hoffen, tatsächlich den goldenen Treffer zu landen. Sei es mit dem Jackpot im Casino oder eben dem Vertrag bei einem professionellen Team im (digitalen) Leistungssport.
E-Sport: Herausfordernde und spannende Karriere als professioneller Gamer
Im Endeffekt ist ein E-Sport-Vertrag der Traum vieler Hobby-Gamer. Schließlich hört es sich zunächst sehr verlockend an, den eigenen Lebensunterhalt durch das Spielen von digitalen Inhalten verdienen zu können. Auf den zweiten Blick muss dabei jedoch festgestellt werden, dass der Beruf des E-Sportlers deutlich mehr bedeutet, als einfach nur am Computer oder an der Konsole zu spielen. Schließlich bedarf es viel Training und im Falle eines Team-Events auch gute Fähigkeiten in Sachen Kommunikation, um dem Gegner das Wasser bieten zu können. E-Sport ist also definitiv ein spannender Sport, der ein großes Potential für die Zukunft mit sich bringt.